Humangenomforschung

Die Humangenomforschung eröffnet völlig neue Perspektiven für die Bekämpfung von Krankheiten. Schon jetzt hat die Anwendung moderner molekularbiologischer Methoden und Erkenntnisse die tägliche medizinische Praxis revolutioniert. Diagnose, Vorbeugung und Therapie menschlicher Erkrankungen basieren zunehmend auf dem Wissen über die molekularen Ursachen der Erkrankung bei jedem einzelnen Patienten. Das BMBF hat mit dem Deutschen Humangenomprojekt (DHGP) und dem Nationalen Genomforschungsnetz (NGFN) zwei erfolgreiche Forschungsinitiativen auf den Weg gebracht. Die Projekte der zweiten NGFN-Förderphase stehen nun fest.


Die Anwendung moderner molekularbiologischer Methoden und Erkenntnisse kann für einzelne Patienten in besonderen Fällen zu einer maßgeschneiderten Therapie genutzt werden, die auf den Erkenntnissen über seine individuelle Erkrankung und seine genetische Konstitution aufbaut. Bereits vor Ausbruch von bestimmten Krankheiten wird es möglich sein, durch genetische Analysen Prädispositionen zu erkennen und durch Vorbeugung Risikofaktoren und schädliche Umweltbedingungen zu begrenzen. Ergebnisse aus der Humangenomforschung sind für die medizinische Praxis von wachsender Bedeutung. 

Das Deutsche Humangenomprojekt

Mit dem Deutschen Humangenomprojekt (DHGP) wurde bereits 1995 ein systematisches Förderkonzept veröffentlicht, das eine neue Qualität der Kooperation und Vernetzung in der Humangenomforschung ausgelöst hat. Es wurde in erster Linie durch den Aufbau integrativer, zentral organisierter Forschungs- und Servicestrukturen (Ressourcenzentrum) und durch den effektiven und effizienten Technologietransfer zwischen Wissenschaft und biotechnologischer Industrie beziehungsweise Pharmaindustrie erreicht.

In der ersten Förderphase bis Ende 1999 standen grundlegende genetische Analysen wie die Bestimmung der Basensequenz im Mittelpunkt. Im Mai 2000 wurde die vollständige Sequenz des Chromosoms 21 veröffentlicht. Dieses Projekt, an dem deutsche Forschergruppen maßgeblich beteiligt waren, wurde von einer Forscherin aus dem Deutschen Humangenomprojekt koordiniert. Seit April 2003 ist das gesamte menschliche Genom entziffert.
 
In der zweiten Förderphase, die bis 2004 dauert, wird der Schwerpunkt auf die Funktionsanalyse des menschlichen Genoms und der Genome von Modellorganismen gelegt. Die 1997 gegründete Patent- und Lizenzagentur im DHGP hat zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Anmeldung von Patenten unterstützt. Die Gründung von Unternehmen aus dem DHGP und seinem Umfeld heraus ist eine weitere positive Folge. Das BMBF fördert das DHGP in dieser zweiten Förderphase mit insgesamt 61,3 Mio. €.

Das Nationale Genomforschungsnetz

Mit der Etablierung des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) im Jahr 2001 baut das BMBF auf den erfolgreichen Arbeiten des DHGP auf und setzt eine Kernaktivität der Bundesregierung im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms (ZIP) „Forschung für den Menschen“ um. Mit diesem Maßnahmenpaket wird die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf einem der wichtigsten Zukunftsfelder in Wissenschaft und Wirtschaft nachhaltig gestärkt. Fünf Krankheitsbereiche, die viele Menschen betreffen, werden erforscht: Herz-Kreislauf, Krebs, Erkrankungen des Nervensystems, umweltbedingte Erkrankungen, Infektionen und Entzündungen. Ethische, soziale und rechtliche Fragestellungen der Genomforschung werden dabei integriert und mit der Öffentlichkeit soll ein breiter Diskurs geführt werden. Für dieses Forschungsprogramm stellt das BMBF bis Mitte 2004 rund 180 Mio. € Fördermittel zur Verfügung. Obwohl das NGFN erst im Jahr 2001 gestartet ist, haben die interdisziplinären Anstrengungen bereits jetzt zu beachtlichen Erfolgen geführt. Die Vision dieses international beispielhaften Forschungsprojekts ist es, maßgeschneiderte Therapien für wichtige Volkskrankheiten zu entwickeln oder im Idealfall durch präventive Maßnahmen den Ausbruch der jeweiligen Erkrankung sogar zu verhindern.

Zweite Förderphase

Die zweite Phase des NGFN ist im Mai 2004 gestartet; bis 2007 stellt das BMBF weitere 135 Mio. € bereit. Damit werden rund 300 neue Forschungsprojekte gefördert. In dieser Förderrunde werden nicht nur stark vernetzte Forschungsprojekte gefördert, sondern auch einzelne innovative Forschungsideen. Die vollständige Liste der geförderten Projekte finden Sie [hier].

Der Schwerpunkt dieser Förderphase liegt noch stärker auf der krankheitsorientierten Genomforschung in den Bereichen Herzkreislauferkrankungen, Krebs, Infektionen und Entzündungen, umweltbedingte Erkrankungen sowie Erkrankungen des Nervensystems. Ziel ist es, Vorbeugung, Diagnose und Behandlung der Volkskrankheiten zu verbessern.

Ergänzt werden diese Projekte duch Systematisch-Methodische Plattformen, die auf allen wichtigen Technologiefeldern im Hochdurchsatzverfahren systematisch Daten für die Humangenomforschung  generieren. Diese Plattformen übernehmen infrastrukturelle Aufgaben und stellen standardisierte biologische Forschungsmaterialien bereit.

Die Explorativen Projekte sind ein neues Instrument für innovative Ideen zu methodischen Neu- und Weiterentwicklungen oder Ansätze zur Erforschung inhaltlich neuer krankheitsorientierter Gebiete. Hier wurden 19 Projekte ausgewählt, um neue Technologien und Anwendungsfelder für die Humangenomforschung erschließen, die sich heute noch in einem sehr frühen Stadium befinden.

Startschuss f??r das Europ??ische Jahr der Erziehung durch Sport 2004 in Deutschland

19.01.2004 [Pressemitteilung 06/04]

Bulmahn und von Richthofen: Ganztagsschulen erm??glichen zukunftstr??chtige Partnerschaften mit Sportvereinen

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn und der Pr??sident des Deutschen Sportbundes, Manfred von Richthofen, haben das Europ??ische Jahr der Erziehung durch Sport 2004 in Deutschland gestartet. Das Jahr will auf die erzieherischen Werte des Sports wie Fairplay und Teamf??higkeit aufmerksam machen. Dar??ber hinaus sollen nachhaltige Kooperationen zwischen Bildungs- und Sporteinrichtungen gef??rdert werden.

Bulmahn sagte in Leipzig: „Im Jahre 2004 steht der Sport im besonderen Blickpunkt der ??ffentlichkeit: durch die Olympischen Spiele in Athen, die Fu??balleuropameisterschaft und nat??rlich die deutsche Olympiabewerbung in Leipzig. Die Faszination, die diese Sportereignisse auf viele Menschen aus??ben, will ich nutzen, um sie f??r die erzieherischen Werte des Sport und die aktuelle bildungspolitische Debatte in Deutschland zu sensibilisieren. Das Motto des EJES „Beweg Dich “ Deine Zukunft“ ist gut gew??hlt, denn es symbolisiert auch, dass wir bei der Bildungsreform in Deutschland mit dem Investitionsprogramm Zukunft Bildung und Betreuung f??r mehr Ganztagsschulen, in denen Sport eine wichtige Rolle spielen wird, vieles bewegen.“

Das Europ??ische Jahr der Erziehung durch Sport wurde von der EU-Kommission mit einem Budget von 11,5 Millionen Euro ausgestattet. Damit sollen neben europaweiten Leuchtturmprojekten auch lokale Initiativen ausgezeichnet werden.

Bulmahn und Richthofen erkl??rten ??bereinstimmend: „Durch das neue Ganztagsschulprogramm der Bundesregierung konnten mittlerweile in den Bundesl??ndern zukunftstr??chtige Partnerschaften zwischen Schulen und Sportvereinen geschlossen werden. In einer Ganztagsschule ist f??r kreative sportlich Zusatzangebote am Nachmittag mehr Zeit. Die Kinder lernen dabei gesellschaftlich wichtige Werte wie Teamgeist und Fairplay. Solche Partnerschaften k??nnen bei der Profilbildung einer Ganztagsschule einen wichtigen Beitrag leisten.“

Das Bundesministerium f??r Bildung und Forschung, BMBF, stellte allein im vergangenen Jahr ??ber 1,6 Millionen Euro f??r Bildungsprojekte im Sportbereich zur Verf??gung. Dazu kommt noch die F??rderung von Sportst??tten im Rahmen des Hochschulbaus in H??he von drei Millionen Euro im Jahr. Das BMBF ist bei der nationalen Umsetzung des Jahres in Deutschland federf??hrend.

Bulmahn erkl??rte abschliessend: „Kinder, die sich viel bewegen, sind sp??ter konzentrierter in Schule und Beruf. Beim Sport z??hlen zwar auch die Leistungen und der Ehrgeiz, aber vor allem auch der Teamgeist und die R??cksichtnahme auf Schw??chere. Genau das muss sich in unserem Bildungssystem niederschlagen. Deutschland kann nur besser werden, wenn der Teamgeist in jeder Schule und jeder Klasse stimmt. Keiner darf zur??ckbleiben. Daf??r stehen Ganztagsschulen.“

Weitere Informationen erhalten Sie bei der:

Nationale Koordinierungsstelle der Deutschen Sportjugend (dsj)
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt am Main
Tel.  069/ 6700 – 308
Fax  069/ 6700 – 1308

 

Ernährungsforschung

Forschung

Die Deutschen essen nicht nur zu fett, zu süß und zu salzig, sondern vor allem auch zu viel. Die Folge: Rund ein Drittel aller Kosten im Gesundheitswesen werden durch Krankheiten verursacht, die auf Fehlernährung zurückgeführt werden können. Neue Erkenntnisse zur Verhinderung ernährungsbedingter Erkrankungen und die positive Beeinflussung des Krankheitsverlaufs sowie die Prävention von chronischen Erkrankungen durch die Entwicklung neuartiger Lebensmittel stehen im Mittelpunkt von zwei großen Forschungsschwerpunkten des BMBF.


Nach offiziellen Studien essen die Deutschen nicht nur zu fett, zu süß und zu salzig, sondern vor allem auch zu viel. Die Folge: Etwa 50% der Erwachsenen haben Übergewicht. Rund ein Drittel aller Kosten im Gesundheitswesen werden durch Krankheiten verursacht, die auf Fehlernährung zurückgeführt werden können. Deren Kennzeichen sind vielgestaltig und äußern sich bei jedem Menschen unterschiedlich. Auch bei der Entstehung bzw. Prävention von Krebserkrankungen wird der Ernährung eine wesentliche Bedeutung beigemessen.

Das BMBF fördert die Ernährungsforschung in zwei großen Schwerpunkten.

Im März 2002 sind drei Kompetenznetzwerke der molekularen Ernährungsforschung gestartet. Sie suchen neue Erkenntnisse über die Verhinderung ernährungsbedingter und -mitbedingter Erkrankungen und über die positive Beeinflussung des Krankheitsverlaufs. Bio- und gentechnische Methoden bieten Möglichkeiten, die komplexen Wirkungszusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit sowie auftretende individuelle Unterschiede auf molekularer Ebene zu klären. Ziel der Förderung des BMBF ist es, neben gesicherten Erkenntnissen zu gesundheitlichen Wirkungen der Ernährung auch bestehende Defizite in der Struktur der Forschungslandschaft langfristig zu beseitigen. Deshalb werden Netzwerke gefördert und an den Universitäten zusätzliche Professorenstellen und Arbeitsgruppen eingerichtet, die über den Förderzeitraum hinaus Bestand haben sollen. Die Förderung der Netzwerke der molekularen Ernährungsforschung ist für sieben Jahre vorgesehen. Für die ersten drei Jahre stehen rund zehn Mio. € zur Verfügung.

Die im Oktober 1999 begonnene Leitprojektinitiative „Ernährung – Moderne Verfahren der Lebensmittelerzeugung“ führt mittels innovativer interdisziplinärer Forschungskonzeptionen und enger Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zur Entwicklung neuartiger Lebensmittel. Durch Anreicherung oder Elimination bestimmter biologisch aktiver Inhaltsstoffe soll deren funktionelle Qualität im Hinblick auf die Prävention chronisch verlaufender ernährungsabhängiger Krankheiten (beispielsweise bestimmte Krebsarten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen), und zwar bei normalem Verzehr und üblichen Essgewohnheiten, verbessert werden. Darüber hinaus wird der kontrovers und emotional geführte Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verbrauchern und Politik zu neuartigen Lebensmitteln angeregt und versachlicht, indem die unmittelbaren Nutzeffekte der Grünen Biotechnologie für die Verbraucher aufgezeigt werden. Drei Modellprojekte werden vom BMBF bis 2004 im Rahmen dieser Leitprojektinitiative mit insgesamt 24 Mio. € gefördert.

Biotechnologie

Forschung

Spektakuläre Fortschritte haben die Biowissenschaft in das allgemeine Bewusstsein gerückt. Das Erbgut des Menschen ist weitgehend entschlüsselt. Jetzt gilt es, seine Funktionsweise zu verstehen. Dies verspricht einen enormen Erkenntnisschub und viele Ansatzpunkte für die Bekämpfung von Krankheiten. Für die Bundesregierung ist die Förderung der Biotechnologie ein zentraler Schwerpunkt ihrer Forschungspolitik. Mit dem „Rahmenprogramm Biotechnologie“ sollen der hohe internationale Leistungsstand der Biowissenschaften gesichert und Innovationspotenziale erschlossen werden. Insgesamt werden dafür bis 2005 über 800 Mio. € bereitgestellt.


Spektakuläre Erkenntnisse gepaart mit sich ständig beschleunigenden Technologiezyklen haben die biowissenschaftliche Forschung in das allgemeine Bewusstsein gerückt. Das Erbgut des Menschen, das Genom, und das zahlreicher Modellorganismen sind weitgehend entschlüsselt. Jetzt gilt es, die Funktionsweise des Erbguts zu verstehen. Die strukturelle und funktionelle Analyse des menschlichen Genoms wird einen neuen Erkenntnisschub auslösen und viele Ansatzpunkte für die Bekämpfung von Krankheiten liefern.

Die Biotechnologie ist eine typische Querschnittstechnologie mit „Servicecharakter“ für zahlreiche anwendungsnahe Disziplinen: Medizin, Chemie, Physik, Informationstechnologie, Materialwissenschaften und andere. Schon heute ist der Einsatz biotechnologischer Verfahren in vielen Bereichen alltäglich. Längst werden Waschmittelenzyme, Vitamine, Lebensmittelzusatzstoffe oder Antibiotika mithilfe umweltfreundlicher biotechnologischer Verfahren hergestellt. Die Biotechnologie ist somit schon jetzt ein Innovationstreiber für mehr Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand.

Für die Bundesregierung ist die Förderung der Biotechnologie daher ein zentraler Schwerpunkt ihrer Forschungspolitik. Mit dem „Rahmenprogramm Biotechnologie – Chancen nutzen und gestalten“ sollen der hohe internationale Leistungsstandard in den Biowissenschaften in Deutschland auch zukünftig gesichert und Innovationspotenziale erschlossen werden. Insgesamt werden dafür in den Jahren 2001 bis 2005 über 800 Mio. € bereitgestellt.


  • Forschung

    BioFuture – Zukunft für den Wissenschaftsnachwuchs

    Nachwuchsförderung ist Zukunftsinvestition. In der Biotechnologie und ihren benachbarten Gebieten unterstützt BioFuture erfolgreich den wissenschaftlichen Nachwuchs. Acht weitere Nachwuchsforscher erhielten Ende Januar 2005 den sechste BioFuture-Preis des BMBF. 43 Preisträgerinnen und Preisträger werden mittlerweile gefördert.
    [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/991.php)
  • Forschung

    Nachhaltige Bioproduktion

    Die Biotechnologie leistet einen Beitrag zum „Nachhaltigen Wirtschaften“. Das BMBF fördert die Entwicklung innovativer umweltfreundlicher biotechnologischer Verfahren für die industrielle Produktion. Vorteile dieser neuen Verfahren sind die Vermeidung von Abfall- und Nebenprodukten, hohe Wirkungsgrade und die Schließung des Stoffkreislaufs durch den Einsatz von Roh- und Reststoffen biologischen Ursprungs. Zunehmend kommen neue Produkte auf den Markt, wie zum Beispiel hochfeste und gut verträgliche Naht- und Verbandmaterialien, deren Herstellung erst durch die moderne Biotechnologie möglich ist.
    [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/1121.php)

  • Innovation

    Genomforschung

    So unscheinbar sie sind: Mikroorganismen spielen im täglichen Leben eine zentrale Rolle. Sie sind überall und werden vom Menschen als Helfer bei der Herstellung von Lebensmitteln eingesetzt. Mit dem Forschungsprogramm „Genomforschung an Mikroorganismen“ fördert das BMBF die Erschließung der Vielfalt der Mikroorganismen und ihrer Eigenschaften zum Nutzen der Menschen. Die Genomforschung an Pflanzen hat sich zu einem international hoch kompetitiven Forschungsgebiet entwickelt, mit dem sich rascher wissenschaftlicher Fortschritt und bedeutende wirtschaftliche Interessen verbinden. Dort setzte die Initiative GABI des BMBF an.
    [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/946.php)

  • Forschung

    Biotechnologietage 2005

    Vom 25. – 26.04.2005 finden die BMBF-Biotechnologie-Tage 2005 statt. Die Biotechnologietage bringen Partner zusammen, die eine Idee verfolgen, eine Technologie entwickeln oder ein Produkt vermarkten wollen.
    [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/2231.php)

Biologische Sicherheitsforschung

Forschung

Genmais wird nicht nur unter Laborbedingungen gezogen und beobachtet. Wie sich gentechnisch veränderte Pflanzen unter Freilandbedingungen verhalten, muss ebenfalls untersucht werden: Die Erweiterung des Wissens über das Verhalten gentechnisch veränderter Pflanzen und die Beobachtung der Auswirkungen ihrer Anwendungen sind Gebote einer verantwortlichen Nutzung der neuen Technik.


Entwicklungen der Bio- und Gentechnik, insbesondere die neuen Anwendungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie, werden in der Öffentlichkeit seit vielen Jahren kontrovers diskutiert. Es werden immer wieder Fragen zu den Auswirkungen auf Mensch und Umwelt gestellt. Diese Fragen gilt es zu klären. Deshalb begleitet die Bundesregierung bereits seit Ende der 80er Jahre die Entwicklung der Gentechnik mit besonderen Programmen, aus denen Forschungsprojekte zu Fragen der Biologischen Sicherheit gefördert werden.

Das Wissen über das Verhalten gentechnisch veränderter Pflanzen unter Freilandbedingungen zu erweitern und die Auswirkungen ihrer Anwendungen zu beobachten sind wesentliche Gebote einer verantwortlichen, am Vorsorgeprinzip orientierten Nutzung der neuen Technik. Dazu ist eine sorgfältige, häufig auch interdisziplinäre wissenschaftliche Forschung notwendig.

Viele klärende Ergebnisse liegen mittlerweile vor. Aktuelle Entwicklungen in der Grünen Gentechnik – auch auf rechtlicher Ebene – unterstreichen jedoch die Notwendigkeit einer begleitenden biologischen Sicherheitsforschung. Vor diesem Hintergrund hat das BMBF im Dezember 2003 eine weitere Ausschreibung zur Biologischen Sicherheitsforschung gestartet: „Biologische Sicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen“.

In dieser Ausschreibung werden besonders Themengebiete mit weiterhin wesentlichem Forschungsbedarf aufgegriffen. Dabei gilt es die in der öffentlichen Debatte um die Grüne Gentechnik vorgebrachten und wissenschaftlich begründeten Einwände und Befürchtungen zu berücksichtigen. Der in diesem Förderschwerpunkt geschaffene professionelle Rahmen für die Kommunikation der Forschungsprojekte und Forschungsergebnisse wird fortgeführt. Dadurch wird das gewonnene Wissen für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich gemacht und die Zusammenarbeit zwischen Anwendern und Behörden verbessert.

Das BMBF setzt damit eine langjährige Förderung von Forschungsarbeiten in diesem Bereich fort. Im Jahr 1987 veröffentlichte das BMBF das erste Konzept zur Biologischen Sicherheitsforschung, mit dem Projekte zur Sicherheitsbewertung gentechnisch veränderter Organismen initiiert wurden. Bis einschließlich 2001 wurden mehr als 70 Vorhaben zur Sicherheitsbewertung gentechnisch veränderter Pflanzen und Knöllchenbakterien gefördert.

Im Frühjahr 2001 wurden 43 weitere Vorhaben in die Förderung aufgenommen, die in sieben Verbundvorhaben und zwei Aufträgen zusammengefasst sind. Innerhalb dieser laufenden Projekte werden die Auswirkungen der Freisetzung von genetisch veränderten Pflanzen in Deutschland untersucht. Die Forschung bezieht sich auf die Kulturpflanzen Raps, Kartoffel, Mais und ausgewählte Gehölze. Ziel der Projekte ist es, Hypothesen zu den Zusammenhängen zwischen gentechnischer Veränderung und Umweltauswirkungen näher zu untersuchen. Gefördert werden außerdem die Methodenentwicklung für ein anbaubegleitendes Monitoring und das Kommunikationsmanagement in der Biologischen Sicherheitsforschung.

Bionik – Lernen von der Natur

Innovation

Der Leitgedanke der Bionik – einer Kombination der Begriffe Biologie und Technik – kann unter dem Motto „Lernen von der Natur“ zusammengefasst werden. Die Natur erreicht ihre Ziele ökonomisch mit einem Minimum an Energie und führt ihre Abfälle immer vollständig in den natürlichen Kreislauf zurück. Diesen Erfahrungsschatz der belebten Natur gilt es für den Menschen nutzbar zu machen. Um sich das daraus ergebende hohe Innovationspotenzial zu erschließen, hat das BMBF das Bionik-Netzwerk BIOKON eingerichtet und fördert neuere Forschungsansätze der Bionik im Rahmen des Ideenwettbewerbs „BIONIK- Innovationen aus der Natur“.


Der Leitgedanke der Bionik – einer Kombination der Begriffe Biologie und Technik – kann unter dem Motto „Lernen von der Natur“ zusammengefasst werden. Die Natur hat in einem seit über Millionen von Jahren andauernden Evolutionsprozess zahlreiche Problemlösungen entwickelt, die Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Ingenieurinnen und Ingenieure selbst bei heutigem Wissensstand noch vor große Herausforderungen stellen. Hierzu zählen unter anderem robuste Materialverbünde, raffinierte Mobilitätsmechanismen, funktionale Bau- und Wohnweisen, perfektionierte Informations- und Kommunikationssysteme bis hin zu hochempfindlichen Wahrnehmungssensoren. Viele dieser innovativen Problemlösungen der Natur entsprechen einer nachhaltigen Entwicklung: Die Natur erreicht ihre Ziele ökonomisch mit einem Minimum an Energie und führt ihre Abfälle immer vollständig in den natürlichen Kreislauf zurück. Diesen Erfahrungsschatz der belebten Natur und das sich daraus ergebende hohe Innovationspotenzial muss für den Menschen nutzbar gemacht werden.

In der Bionik ergeben sich aufgrund der dynamischen Entwicklungen in der biologischen Forschung und Technologie – vor allem auf molekularer Ebene – ganz neue Ansätze für Innovationen. Charakteristisch für die Bionik ist die interdisziplinäre Vorgehensweise bei der Lösung anwendungsnaher Fragestellungen, die sich keinesfalls auf eine 1:1-Kopie biologischer Vorbilder reduziert.

Die breite Anwendung von Ideen aus der Bionik scheiterte in der Vergangenheit an einem starren Disziplinendenken der Wissenschaften und am Fehlen eines effektiven Technologietransfers zwischen Forschung und industrieller Anwendung. An dieser Stelle setzt der neue Ideenwettbewerb „Bionik – Innovationen aus der Natur“ an: Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sollen Ideen zu neuen Ansätzen der Bionik formulieren und in Machbarkeitstudien austesten. Zugleich soll mit dem Bionik-Netzwerk BIOKON auch zu einer Disziplinen übergreifenden Netzwerkbildung zwischen Unternehmen und öffentlichen Forschungseinrichtungen beigetragen werden.

Astrophysik

Forschung

Wenn wir sehen wollen, was bereits Aristoteles sah, sollten wir den Blick auf die Sterne richten. Galileis Fernrohr, die Keplerschen Gesetze und Newtons Gravitationstheorie sind seit Aristoteles Arbeiten über die Astronomie wichtige Meilensteine, die uns das Universum immer besser verstehen lassen. Gerade die Entdeckungen der letzten Jahre haben dann unsere Vorstellungen vom Kosmos in nie erwarteter Weise erweitert.


Basis für diese Leistungen war nicht zuletzt die moderne wissenschaftliche Infrastruktur mit immer leistungsfähigeren Großgeräten wie Teleskopen und Forschungssatelliten, deren Bau und Betrieb vom BMBF in Kooperation mit vielen Partnern innerhalb und außerhalb Europas seit vielen Jahren gefördert wird. Die immer weiter gesteigerte Leistungsfähigkeit der Beobachtungsgeräte lässt für die Zukunft weitere bahnbrechende Erkenntnisse erwarten. Deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leisten dabei wichtige Beiträge.

Die grundlegenden wissenschaftlichen Fragestellungen der Astrophysik werden in der Denkschrift der DFG zu „Status und Perspektiven der Astronomie in Deutschland 2003 – 2016“ folgendermaßen zusammengefasst:

  • das Universum: Entstehung, Entwicklung und großräumige Strukturen,
  • Galaxien und massereiche Schwarze Löcher,
  • Materiekreislauf und Sternenentwicklung sowie
  • Stern- und Planetenentstehung.

Diesen Forschungsthemen gehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit
folgenden, vom BMBF geförderten, erdgebundenen Großgeräten nach:

Europäische Südsternwarte (ESO):

Very Large Telescope (VLT): 4 Teleskope mit je 8,2 m Spiegeldurchmesser, Standort: Paranal, Chile,

  • Observatorium La Silla, Standort: Chile,
  • Atacama Large Millimeter Array (ALMA), Standort: Chile.
  • Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und Astrophysikalisches Institut Potsdam (AIP):

    • Large Binocular Telescope (LBT): zwei Spiegel mit je 8,4 m Durchmesser; Standort: Mount Graham, Arizona (USA).

    Max-Planck-Gesellschaft (MPG):

    Calar Alto Teleskope, Standort: Spanien,

  • Institut für Radioastronomie im Millimeterbereich (IRAM), Standort: Frankreich.
  • Astrophysikalisches Institut Potsdam (AIP):

    • Stella I und II, Standort: Spanien

    Gregor – Kiepenheuer – Institut für Sonnenphysik (KIS)

    • Sonnenteleskop GREGOR, Standort: Spanien

    Beteiligte Forschungseinrichtungen (Finanzierungsanteil BMBF in %)

     Europäische Südsternwarte  (27)
     Astrophysikalisches Institut Potsdam  (50)
     Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik Freiburg  (50)
     Max-Planck-Institut für Astronomie, Heidelberg  (50)
     Max-Planck-Institut für Astrophysik, Garching  (50)
     Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching  (50)
     Max-Planck-Institut für Radioastronomie, Bonn  (50)

    Bioinformatik

    Innovation

    Ein Jahrzehnt lang dauerte eine der wichtigsten Revolutionen der Biologie: die der Entzifferung der Genome. Die Sequenzierung eröffnete eine Datenflut, die nur Computer gestützt bewältigt werden kann. Nun ist es erforderlich, alle Daten, die sich zum Verständnis der Funktion einzelner Gene als notwendig erwiesen haben, für möglichst alle Gene eines Organismus zu generieren, zu sammeln und zu analysieren. Ohne die Bioinformatik sind weitere rasche Fortschritte der Genomik und Biotechnologie daher nicht möglich.


    Nach der Sequenzierung des Humangenoms und der wichtigsten Modellorganismen (unter anderem Reis, Ratte, Maus, Zebra- und Kugelfisch) richtet sich der Forschungsfokus zunehmend auf die Funktionsanalyse (Struktur, Funktion und Zusammenspiel von Proteinen). Aufgrund der Komplexität von Regelsystemen in Zellen und Organismen fällt eine immense Flut von Daten an, die es zu analysieren und zu nutzen gilt. Daher wird die bereits gegenwärtig bestehende erhebliche Bedeutung der Bioinformatik weiter wachsen.

    Nachdem die Bioinformatik bisher vor allem für die Interpretation und Verarbeitung der komplexen biologischen Genom-, Proteom- und Strukturdaten wichtige Unterstützung leisten konnte, muss ihre künftige Rolle im Hinblick auf die mittelfristige Entwicklung der Biowissenschaften weit darüber hinausgehen. Es wird immer deutlicher, dass ein großer Anteil der veröffentlichten experimentellen Ergebnisse den Anforderungen, insbesondere für die Entwicklung von Strategien zur Analyse komplexerer biologischer Vorgänge, beispielsweise wegen fehlender Standardisierung und Vergleichbarkeit der Experimente nicht genügt. Deshalb muss mithilfe der Bioinformatik die notwendige Planung und Standardisierung möglichst aller Forschungsprojekte geleistet und ein theoretischer Überbau zur Integration der vielfältigen biologischen Daten erarbeitet werden.

    Die Weiterentwicklung der Biotechnologie mit ihren Auswirkungen auf Medizin, Pharmazie, Landwirtschaft und Umwelt, aber auch auf die Nanotechnologie, die Informationstechnologie sowie die Materialforschung hängt damit unmittelbar von der Weiterentwicklung der Bioinformatik ab. Dabei herrscht – wie in den übrigen Industrienationen – auch in Deutschland ein deutlicher Mangel an ausgebildeten Bioinformatikern. Das BMBF hat daher einen Förderschwerpunkt aufgelegt, der darauf abzielt, gemeinsam mit den Ländern und Hochschulen und in Abstimmung mit der Initiative „Bioinformatik“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Aufbaustudien- und Ausbildungsgänge zu konzipieren und diese im Rahmen von Verbundprojekten schnell auf den Weg zu bringen.

    Insgesamt sechs Zentren mit den Standorten Berlin, Braunschweig, Gatersleben/Halle, Jena, Köln und München sind im Rahmen der Förderinitiative „Ausbildungs- und Technologieoffensive Bioinformatik“ entstanden. Sie sind seit Juli 2001 über eine Laufzeit von fünf Jahren mit einem Finanzvolumen von 50 Mio. € ausgestattet.

    Max-Planck-Forschungspreis f??r internationale Kooperation

    26.11.2003 [Pressemitteilung 221/03]

    Dudenhausen: „Deutschland attraktiv f??r wissenschaftlichen Austausch“

    Die Bundesregierung will die Attraktivit??t Deutschlands
    als international bedeutenden Wissenschaftsstandort weiter ausbauen. Der Staatssekret??r im Bundesministerium f??r Bildung und Forschung (BMBF), Wolf-Dieter Dudenhausen, unterstrich anl??sslich der Verleihung des vom Ministerium gestifteten
    Max-Planck-Forschungspreises f??r internationale Kooperation am Mittwoch in Berlin die Bedeutung des Austausches. Die Fragen der Zukunft lie??en sich nur in internationaler Zusammenarbeit l??sen. „Die deutschen Hochschulen m??ssen sich noch st??rker f??r Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland ??ffnen“, sagte Dudenhausen. Auch die deutschen Studierenden sollten verst??rkt Erfahrungen im internationalen Austausch suchen.

    Das Bundesbildungsministerium zeichnet mit dem Max-Planck-Forschungspreis seit 1990 ausl??ndische und deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler f??r besonders herausragende, international anerkannte wissenschaftliche Leistungen aus. In diesem Jahr geht die jeweils mit 125.000 Euro dotierte Auszeichnung an acht deutsche Wissenschaftler, eine amerikanische Wissenschaftlerin und an je einen Wissenschaftler aus Israel, Kanada und den USA. Mit dem Preisgeld k??nnen die deutschen Preistr??ger in einem Zeitraum zwischen drei und f??nf Jahren Forschungskooperationen mit Partnern au??erhalb Deutschlands aufnehmen oder vertiefen. F??r die ausl??ndischen Preistr??ger schafft das Preisgeld die Grundlage f??r eine langfristige und intensive Zusammenarbeit mit deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

    Weitere Informationen finden Sie [hier]

    Neue Technologien

    Innovation

    Das BMBF fördert die Erforschung und Entwicklung zukunftsträchtiger neuer Technologien, um die Grundlagen für das Deutschland von morgen zu schaffen. Aktuelles Beispiel ist das Rahmenprogramm Mikrosystemtechnik.


    Die Entwicklung der Menschheit ist durch technologischen Fortschritt geprägt. Das gilt nicht nur für die Entwicklung von ersten Werkzeugen hin zur Industriegesellschaft, sondern auch für den Weg von den ersten Geräten zum Ackerbau hin zu heutigen Methoden der Nahrungsmittelproduktion.

    Technische Entwicklung verändert die Gesellschaft. Die Erfindung des Buchdrucks war eine der wesentlichen Voraussetzungen dafür, dass Bildung nicht allein einer kleinen Schicht vorbehalten blieb. Neue Techniken in der Medizin erhöhen die Lebenserwartung und machen so neue Formen von individueller Lebensplanung erst lebbar.

    Seitdem sich Deutschland zu einer der weltweit wichtigsten Industrienationen entwickelt hat, bilden technologische Entwicklungen die Grundlage unseres Wohlstandes.

    Das BMBF fördert die Erforschung und Entwicklung zukunftsträchtiger neuer Technologien, um die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen für das Deutschland von morgen zu schaffen.


    • Innovation

      Informationsgesellschaft

      Die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik war Antrieb für die wesentlichen Neuerungen in Produktion und Dienstleistung der letzten Jahre. Die Weiterentwicklung der Technologie ist entscheidend, um auch in Zukunft international konkurrenzfähige Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können. Die Förderung hat unser Land auch in diesem Zukunftstechnologiesektor wieder konkurrenzfähig gemacht und dafür gesorgt, dass viele neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Ein Beispiel dafür ist die neue Chipfabrik in Dresden.
      [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/398.php)

    • Innovation

      Optische Technologien – Mit Licht in die Zukunft

      Die Optischen Technologien stehen für Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg „made in Germany“. Dies bedeutet Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in Deutschland. Das BMBF unterstützt die Optischen Technologien durch umfangreiche Fördermaßnahmen. Um die verschiedenen Nutzungsformen ist ein Hochtechnologiezweig entstanden, der viele Innovationen hervorgebracht hat. In vielen Anwendungsgebieten gehört Deutschland zur Weltspitze.
      [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/3591.php)

    • Innovation

      Nanotechnologie – eine Zukunftstechnologie mit Visionen

      Nanotechnologie gilt zunehmend als Zukunftstechnologie schlechthin. Statt „immer höher, immer weiter“ lautet ihr Motto „immer kleiner, immer schneller“. Die Nanotechnologie erschließt uns die Welt der allerkleinsten Dinge. Ein Nanometer ist der millionstel Teil eines Millimeters. Der Durchmesser eines menschlichen Haares ist fünfzigtausend mal größer. Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Technologie sind immens. Die künftigen Fortschritte der Nanotechnologie entscheiden mit über die weitere Entwicklung zukunftsträchtiger Branchen. Das Bundesforschungsministerium hat hierzu eine Gesamtstrategie vorgestellt.
      [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/nanotechnologie.php)

    • Innovation

      Werkstoffinnovationen – eine Zukunftsinvestition

      Werkstoffe wirken als treibende Kraft für innovative industrielle Produktentwicklungen. Sie prägen die technologische Leistungsfähigkeit unserer Industriegesellschaft und steigern die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, verringern durch ressourcenschonende Wirkungen die Umweltbelastung und leisten einen erheblichen Beitrag in der medizinischen Versorgung von Patienten. Die Werkstofftechnologien sind daher zusammen mit den relevanten Gebieten der Chemie, der Nanotechnologie und der Verfahrenstechnik von großer Bedeutung für Industrie und Gesellschaft gleichermaßen.
      [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/3738.php)

    • Innovation

      Produktionstechnologie

      Die Produktivität und damit die internationale Konkurrenzfähigkeit der produzierenden Unternehmen hängt bei uns ganz wesentlich vom optimalen Einsatz Neuer Technologien ab. Neue Produktionstechnologien müssen aber für den betrieblichen Einsatz aufeinander abgestimmt sein, die Qualifikation der Mitarbeiter muss stimmen. Die Entwicklung neuer Produktionstechnologien verbindet deshalb Technik, Qualifikation und Managment für innovative Produktionsverfahren.
      [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/produktionstechnologie.php)