Ganztagsschulen – das Investitionsprogramm "Zukunft Bildung und Betreuung"

Bildung

Mit dem Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ unterstützt die Bundesregierung die Länder beim flächendeckenden Auf- und Ausbau des schulischen Ganztagsangebots. Das Investitionsprogramm ist der erste Schritt auf dem Weg zur notwendigen Bildungsreform, die Bund und Länder gemeinsam tragen. Bis zum Stichtag 30. Juni haben die Länder ihre Vorhaben vorgelegt. Mit den bereits im Jahr 2003 geförderten Schulen werden in diesem Jahr insgesamt bereits rund 3.000 Schulen von den IZBB-Mittel profitieren. Zu Ganztagsschulen fand am 12.12.2004 in 30 Kinos eine kostenlose Vorführung des Films „Treibhäuser der Zukunft“ statt.


Am 28. Juni 2004 eröffnete die 1000ste mit Mitteln des Bundes geförderten Ganztagsschule in Duisburg. Ein Jahr nach Unterzeichnung der  Vereinbarung zum Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ zwischen Bund und Ländern ist Ausbau der Ganztagsschulen zu einem gelungenen Gemeinschaftsprojekt geworden. Das Land finanziert nötiges zusätzliches Personal im Ganztagsbetrieb, die Bundesregierung finanziert die Investitionen für eine attraktive Ganztagsschule. Alle Länder haben ihre neuen Vorhaben bis zum 30. Juni 2004 angemeldet. Für dieses Jahr wurden Vorhabenanmeldungen für insgesamt 2.808 Schulen vorgelegt. Mit den bereits laufenden Vorhaben werden damit bereits rund 3.000 Schulen gefördert. Die Ländervorhaben sind auf der Länderübersicht zu finden.

Unterstützung bei der inhaltichen Neuausrichtung

Der Bund unterstützt die Umsetzung des Ganztagsschulprogramms auch inhaltlich. In Abstimmung mit den Ländern und in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung werden ab Herbst dieses Jahres Angebote für die Arbeit in Ganztagsschulen etwa durch die Aufarbeitung guter Beispiele, Beratungsangebote und Begleitforschung zur Verfügung gestellt.  Den Auftakt dieses Begleitprogramms bildete ein bundesweiter Kongress am 17. und 18. September 2004 in Berlin.

Wie eine Ganztagsschule heute ausgestaltet werden kann, zeigt der Film „Treibhäuser der Zukunft – Wie in Deutschland Schulen gelingen“ von Reinhard Kahl. Der Film dokumentiert gelungene Beispiele aus deutschen Ganztagsschulen. Mit den pädagogischen Erfahrungen und Einschätzungen von Lehrerinnen und Lehrern, Eltern, Schülerinnen und Schülern möchte der Film Anregungen und Impulse für die Gestaltung von Ganztagsschule und die Veränderung von Schule geben. Der Film ist in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung im Rahmen des Begleitprogramms „Ideen für mehr – Ganztägig lernen“ entstanden.

Treibhäuser der Zukunft

Am Sonntag, den 12. Dezember 2004 um 12:30 Uhr fand in 30 CinemaxX-Kinos deutschlandweit eine kostenlose Vorführung des Films „Treibhäuser der Zukunft“ statt.  Zusammen mit dem ARCHIV DER ZUKUNFT der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie der CinemaxX AG bot der Verein Bildungscent e.V. den Film kostenfrei an. Interessierte hatten die Möglichkeit, sich über die Homepage von Bildungscent e.V zur Filmvorführung anzumelden.

Das Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“

Am 12. Mai 2003 wurde gemeinsam von Bund und Ländern die Verwaltungsvereinbarung  zum Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ unterzeichnet. Damit stellt der Bund den Ländern bis zum Jahr 2007 insgesamt 4 Mrd. € für den Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen zur Verfügung. Damit soll ein bedarfsgerechtes Angebot an Ganztagsschulen in ganz Deutschland geschaffen werden.

Im internationalen Vergleich befindet sich Deutschland mit seinem Schulsystem, das fast ausschließlich auf Halbtagsschulen baut, in einer Sonderrolle. Im europäischen und außereuropäischen Ausland sind Ganztagsschulen so verbreitet, dass es dafür keinen eigenen Begriff gibt. Dort bedeutet „Schule“ ganz selbstverständlich, dass Schülerinnen und Schüler auch am Nachmittag unterrichtet und betreut werden.

Wenn es nach der deutlichen Mehrheit der Deutschen geht, dann kann es mit dem Ausbau von Ganztagsschulen gar nicht schnell genug gehen. So lässt sich das Ergebnis einer vom BMBF in Auftrag gegebenen aktuellen Umfrage von Forsa deuten. Fast 80% (79%) der über 1.000 repräsentativ befragten Bundesbürger sprechen sich danach für die flächendeckende Einführung von Ganztagsschulen aus.

Ganztagsschulen bieten mehr Zeit und ermöglichen eine individuelle Förderung. Ganztagsschulen bieten durch ihr mehr an Zeit bessere Voraussetzungen für zentrale Anforderungen an unser Schulsystem. Sie ermöglichen eine individuelle Förderung, die auf die unterschiedlichen Stärken, Interessen und Voraussetzungen des einzelnen Kindes eingeht. Ganztagsschulen helfen Eltern dabei, Familie und Beruf zu vereinbaren und entsprechen damit besser den heutigen Bedürfnissen vieler Eltern.

Im Rahmen des Ganztagsschul-Programms ist Raum für pädagogische Konzepte, die sich an den jeweiligen Bedingungen und Bedürfnissen vor Ort orientieren. In allen Ländern werden neue Ganztagsschulen eingerichtet. Für alle interessierten Schulen lautet die Herausforderung der nächsten Jahre, den mit dem Investitionsprogramm angestoßenen Prozess zu nutzen, neue pädagogische Konzepte umzusetzen sowie bestehende weiterzuentwickeln. Daran sollen sich alle Betroffenen wie Eltern, Schülerinnen und Schüler, Schulleitungen, Lehrkräfte und außerschulische Partner beteiligen.

Ganztagsschulen vor Ort

Am 27. August besuchten Bundesministerin Bulmahn und Kultusminister Reiche drei Ganztagsschulen in Brandenburg. Das Land wird die für 2004 zur Verfügung stehenden Bundesmittel in Höhe von 32 Millionen Euro voraussichtlich in voller Höhe in neue Ganztagsschulangebote investieren.

Die Informationsreise begann in der Waldhofschule Templin, wo mit den Mittel des Investitionsprogramms ein Erweiterungsbau entstand. In der Schule werden die Schülerinnen und Schüler ihrem individuellen Lern- und Entwicklungsplan entsprechend dem Bildungsgang der Grundschule, dem Bildungsgang der allgemeinen Förderschule oder dem für Schüler mit Beeinträchtigungen in der geistigen Entwicklung unterrichtet.

Zweite Station der Informationsreise war die Albert-Schweitzer-Gesamtschule in Hennigsdorf bei Berlin, in der mit der Bundesförderung das Schulgebäude für den Ganztagsbetrieb saniert wird. Die dritte Schule auf der Reise war die Grundschule Velten-Süd. Hier wurden mit den Fördermitteln Bühnenteile und eine Videowerkstatt angeschafft, die Schülerbibliothek ausgestattet und kleinere Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.

Pädagogische Konzepte, Ideen und Projekte für die aktive Beteiligung von Schüler- und Elternschaft  wurden am 22. November 2004 auf der länderübergreifenden Fachtagung „Zeit für Engagement!“ in Weilburg präsentiert. Die Tagung fand im Rahmen des BMBF-Begleitprogramms zur Ganztagsschulinitiative statt und wurde gemeinsam ausgerichtet von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, dem Hessischen Landesinstitut für Pädagogik sowie dem Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung des Landes Rheinland-Pfalz.


  • Bildung

    Neuer Schwung mit E-Learning

    Am E-Learning kommen die Ganztagsschulen auf Dauer nicht mehr vorbei. Die Online-Redaktion hat deshalb bei einem Experten nachgefragt: Unter welchen Voraussetzungen sind mediengestützte Lernprogramme ein Gewinn für die Schulen? [mehr…]

  • Bildung

    „Schön, dass du da bist!“

    Im Mittelpunkt der Bildungsreform müssen die Kinder und Jugendlichen stehen, fordert Alfred Hinz von der Bodenseeschule St. Martin Friedrichshafen in einem Interview mit der Online-Redaktion. In den bundesweiten Filmvorführungen von „Treibhäuser der Zukunft“ haben die Bodenseeschule und ihr Schulleiter viel Sympathie gewonnen. [mehr…]

  • Bildung

    Viel Kultur für wenig Geld

    Welche Wege geht die kulturelle Bildung in Nordrhein-Westfalen? Auf dem 4. Workshop zur offenen Ganztagsschule diskutierten Bildungsexperten die Chancen und die Grenzen für mehr kulturelle Bildung an den offenen Ganztagsschulen in Nordrhein-Westfalen. [mehr…]

Nachhaltige Bioproduktion

Forschung

Die Biotechnologie leistet einen Beitrag zum „Nachhaltigen Wirtschaften“. Das BMBF fördert die Entwicklung innovativer umweltfreundlicher biotechnologischer Verfahren für die industrielle Produktion. Vorteile dieser neuen Verfahren sind die Vermeidung von Abfall- und Nebenprodukten, hohe Wirkungsgrade und die Schließung des Stoffkreislaufs durch den Einsatz von Roh- und Reststoffen biologischen Ursprungs. Zunehmend kommen neue Produkte auf den Markt, wie zum Beispiel hochfeste und gut verträgliche Naht- und Verbandmaterialien, deren Herstellung erst durch die moderne Biotechnologie möglich ist.


Die Entwicklung hin zu einer „Nachhaltigen Wirtschaftsweise“ mit dem Ziel einer dauerhaften Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen auch für folgende Generationen, ist eine der zentralen Herausforderungen für das 21. Jahrhundert. Der Entwicklung umweltfreundlicher industrieller Produktionsmethoden und Produkte kommt hier eine entscheidende Rolle zu.

Das BMBF fördert mit dem Förderschwerpunkt „Nachhaltige BioProduktion“ innovative Projekte, die umweltschonende biotechnologische Verfahren für die industrielle Produktion nutzbar machen. Bereits heute werden in Deutschland Enzyme, Vitamine, Aminosäuren, Zitronensäure und Antibiotika mithilfe der Biotechnologie in Mengen von bis zu mehreren hunderttausend Tonnen pro Jahr hergestellt.

Die in den letzten Jahren insbesondere durch die Genomforschung erzielten enormen wissenschaftlichen Fortschritte in den Lebenswissenschaften eröffnen dem Einsatz biotechnologischer Verfahren in der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie, der Papier- und Zellstoffindustrie sowie der Textil- und Lederindustrie völlig neue Wege für die umweltfreundliche Herstellung einer Vielzahl von Produkten. Vorteile biotechnologischer Verfahren sind die Vermeidung von Abfall- und Nebenprodukten, hohe Wirkungsgrade und die Schließung des Stoffkreislaufes durch den Einsatz von Roh- und Reststoffen biologischen Ursprungs. Zunehmend kommen neue Produkte auf den Markt, wie zum Beispiel hochfeste und gut verträgliche Naht- und Verbandmaterialien, deren Herstellung erst durch die moderne Biotechnologie möglich ist.

In dem Förderschwerpunkt „Nachhaltige Bioproduktion“ werden seit 2000 mehr als 20 Projekte der Verbundforschung mit Beteiligung von über 80 Partnern Wirtschaft und Wissenschaft gefördert.

Kommunikation durch Satelliten

Forschung

Satellitenkommunikation ist von allen Raumfahrtanwendungen kommerziell am erfolgreichsten. Neben ihrer Bedeutung für die „Global Information Infrastructure“ hat die Satellitenkommunikation auch in Krisensituationen wie z. B. bei Naturkatastrophen, Überschwemmungen und Waldbränden, bei Friedenssicherungsmissionen und für die Wahrung der inneren Sicherheit eine zunehmend wichtigere logistische Funktion.


Die weltweiten Umsätze in der Satellitenkommunikation betrugen im Jahr 2000 ca. 34,5 Mrd. US$ . Dabei erzielt die Vermarktung der Endgeräte und Dienstleistungen die höchste Wertschöpfung. Darüber hinaus existiert der „klassische“ Markt des „Satellitenfernsehens“ auf einem hohen kommerziellen Niveau.  

Mit Satellitenkommunikation weltweit vernetzt

Neben ihrer Bedeutung für die „Global Information Infrastructure“ hat die Satellitenkommunikation auch in Krisensituationen wie z. B. Naturkatastrophen, Überschwemmungen und Waldbränden, bei Friedenssicherungsmissionen und für die Wahrung der inneren Sicherheit eine zunehmend wichtigere logistische Funktion. Die Daten- und Kommunikationsanbindung ist in Situationen, wo keine erdgebundene Infrastruktur vorhanden ist, unverzichtbar. Insbesondere in Entwicklungsländern spielen Satelliten eine zunehmend größere Rolle für die Grundversorgung der Bevölkerung mit Informationen sowie für Aus- und Weiterbildung.


  • Forschung

    Galileo

    Das Genie Galileo Galilei ist Namensgeber eines ehrgeizigen europäischen Raumfahrtprojekts: des Navigationssystems Galileo. Via Satellit werden Signale zur Erde übertragen, die Zeit und Ort präzise bestimmen können. Galileo soll in naher Zukunft eine zivile europäische Alternative zum amerikanischen GPS-System bieten und Europa einen Technologievorsprung im globalen Wettbewerb verschaffen.
    [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/926.php)

Regenerative Medizin

Innovation

Durch die großen medizinisch-technischen Erfolge bei Organtransplantationen sowie dem spezifischen Ersatz von Zell-, Gewebs- und Organfunktionen wird bereits heute das Überleben vieler Patienten mit schwerwiegenden Krankheiten ermöglicht. Damit in den nächsten Jahren weitere Fortschritte in der Transplantationsmedizin erreicht werden können, fördert das BMBF zwei große Forschungsschwerpunkte zu regenerativer Medizin.


Durch die großen medizinisch-technischen Erfolge bei Organtransplantationen sowie dem spezifischen Ersatz von Zell-, Gewebs- und Organfunktionen wird bereits heute das Überleben vieler Patienten mit schwerwiegenden Krankheiten ermöglicht. Aber schon jetzt existieren erhebliche Engpässe bei der Bereitstellung von geeigneten Spenderorganen oder etablierten, alternativen Therapieverfahren. Ferner ist eine steigenden Nachfrage im Bereich der regenerativen Medizin absehbar. Diese Situation wird durch die bisher nur unzureichend beherrschbaren Abstoßungsreaktionen von transplantierten Organen oder Geweben verschärft, die bei einigen Patienten eine Zweittransplantation erforderlich machen. In der Folge sterben jährlich in Deutschland viele Tausend Patienten, die bei einer geeigneten Behandlung eine sehr gute Überlebenschance hätten.

Deshalb wird intensiv an der Weiter- und Neuentwicklung technischer Ersatzmöglichkeiten gearbeitet. Diese sind allerdings entweder auf sehr spezifische Anwendungsgebiete beschränkt oder können in vielen Fällen die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigen. Beim Umfang des bestehenden Bedarfs sind daher in den bedeutsamen Anwendungsgebieten Forschungsansätze, die eine verlorene Organfunktion auf biologischem Wege ersetzen können gegenwärtig wesentlich aussichtsreicher. Das langfristiges Ziel dieses Forschungsbereichs ist es, Prozesse der Zell-, Gewebe- oder Organfunktion und -regeneration aufzuklären und daraus therapeutische Verfahren zu entwickeln. Hierfür ist es zunächst notwendig, das Potenzial und die möglichen Risiken beim Einsatz von Stamm- bzw. Vorläuferzellen für die regenerative Medizin zu klären. Durch die neu entwickelten Therapieverfahren soll eine bessere und umfassendere Versorgung im Bereich des biologischen Ersatzes von Organfunktionen gewährleistet werden, insbesondere in den Anwendungsbereichen, wo eine Transplantation derzeit nicht möglich ist.
Das BMBF fördert zwei Schwerpunkte in der regenerativen Medizin:

Im Rahmen des Schwerpunkts „Biologischer Ersatz von Organfunktionen“ werden Forschungsprojekte, die sich mit der Biologie und den möglichen klinischen Anwendungen von Stammzellen und anderen Zelltypen befassen, durchgeführt. Ziel ist es, das Potenzial innovativer Ansätze zur Herstellung von spezialisierten Zellen und Geweben zu ermitteln und sie dann zur Regeneration von geschädigten Organen zu nutzen. Regenerative Therapien könnten damit Engpässe in der Transplantationsmedizin beheben und die Abwehrreaktionen des Immunsystems reduzieren. Bei Erfolg solcher regenerativer Therapien würden bestehende Engpässe an Transplantationsorganen ausgeglichen und die oft aufwendige und zum Teil lebenslange Behandlung einiger Patienten mit Geräten und Medikamenten überflüssig. Im Augenblick sind insbesondere die Vorhaben aussichtsreich, die durch spezifische Regenerationsprozesse fähig sind, Krankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt und Morbus Parkinson zu heilen

Daher fördert das BMBF in diesem Schwerpunkt seit 2001 insgesamt 32 Vorhaben mit rund zehn Mio. €.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für den biologischen Ersatz von Organen und Organfunktionen ist der im Jahr 2000 geschaffene Förderschwerpunkt „Tissue Engineering„. Hier werden mit dem Ziel der industriellen Verwertung vor allem Projekte zur Entwicklung neuartiger, anwendungsorientierter und interdisziplinärer Ansätze in den Bereichen Biotechnologie und Materialwissenschaften unterstützt. Dadurch soll sich in Deutschland aus den bestehenden Strukturen langfristig ein international wettbewerbsfähiger Wirtschaftszweig etablieren. Daher werden mit den zur Verfügung stehenden Bundesmitteln vor allem Kooperationen zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und ausgewiesenen Medizinerinnen und Medizinern sowie Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern gefördert. Die bisherigen Projekte sollen Therapien und Materialien zur Regeneration oder zum Ersatz von Haut, Knorpel, Knochen, Nerven, Niere, Leber, Blut und Gefäßen nutzbar machen.

Von den 49 Projekten, die bisher im Rahmen des Schwerpunkts „Tissue Engineering“ mit einem Volumen von 35 Mio. € bewilligt wurden, trägt das BMBF ca. 21 Mio. €.

Das Jahr der Technik startet in Berlin

28.01.2004 [Pressemitteilung 13/04]

Unter dem Motto „Zukunft made in Germany“ er??ffnet Bundesforschungsministerin Bulmahn in Berlin das Jahr der Technik. Vor allem junge Menschen sollen f??r Technik und Innovation begeistert werden.

Bundesforschungsministerin Bulmahn er??ffnet am 28. Januar im Technikmuseum in Berlin das Jahr der Technik. Das neue Wissenschaftsjahr soll den Zusammenhang von Bildung, Forschung, Technik und Wohlstand verdeutlichen: „Deutschland ist heute Weltmeister in  Branchen wie Elektrotechnik und Automobilbau. Das liegt an der einzigartigen Innovationsleistung von Ingenieurinnen und Ingenieuren. Damit wir auch zuk??nftig an der Spitze mitspielen, m??ssen wir in Deutschland verst??rkt in Forschung investieren, die im 21. Jahrhundert Technik pr??gen wird. Das sind zum Beispiel die Bio- und Nanotechnik oder auch die optischen Technologien“, erkl??rte die Bundesforschungsministerin.

Unter dem Leitthema „BEWEGUNGSSIGNALE “ Maschinen & Welten“ findet vom 28. Januar bis zum 1. Februar in Berlin die Auftaktveranstaltung von insgesamt zehn Gro??veranstaltungen in Deutschland statt und bietet ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm:

Am 28. Januar ??ffnet am Potsdamer Platz in Berlin das „Tor zur Technik“ seine Pforten. Hier k??nnen sich Besucher ??ber technisch-wissenschaftliche Ph??nomene , Perspektiven zu technischen Ausbildungsberufen und ??ber regionale Veranstaltungen informieren (t??glich ge??ffnet bis zum 01.02.2004 von 10:00 bis 20:00 Uhr).

In den Potsdamer Platz Arkaden Berlin k??nnen Kinder und Jugendliche in der Technik-Rallye ihr technisches Know-How unter Beweis stellen. Dabei steht der Spa?? am Entdecken einer komplexen und faszinierenden Welt der Innovationen und Ingenieurwissenschaften im Mittelpunkt (28.01.- 31.01.2004 von 10:00 bis 20:00 Uhr). „Nur wer als kleiner Erfinder gest??rkt wird, kann sp??ter ein gro??er Entdecker werden“, sagte Bulmahn zur Strategie, vor allem auch junge Menschen f??r das Thema Technik zu begeistern. Zeitgleich startet in Berlin das Technik-Vor-Ort-Programm, bei dem Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Hochschulen vom 29.01. bis zum 01.02.2004 Besuchern Einblick in die erfinderische Arbeit der Technik- und Naturwissenschaften erm??glichen.

Das Jahr der Technik 2004 wird vom BMBF, der Initiative Wissenschaft im Dialog sowie 80 technisch-wissenschaftlichen Verb??nden, repr??sentiert durch den Deutscher Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine, veranstaltet. Insgesamt rechnet das Bundesministerium f??r Bildung und Forschung in den kommenden 12 Monaten bundesweit mit mehr als 2.000 Veranstaltungen, die zeigen wie spannend die Alltagstechnik sein kann und was hinter komplexen Technologien steckt. Weitere Gro??veranstaltungen finden in Leipzig, Hannover, Hamburg, D??sseldorf, Dresden, Gelsenkirchen, Stuttgart, M??nchen und Duisburg statt.

Wo Sie mehr ??ber das Jahr der Technik erfahren k??nnen

Informationen ??ber alle Veranstaltungen erhalten Sie entweder pers??nlich am Tor zur Technik oder [hier].

Ab dem 28.01.2004 steht Ihnen Montag bis Freitag von 8.00-20.00 Uhr unter der Telefonnummer  0800-Tec 2004 (0800-8 32 2004) geb??hrenfrei die Hotline zum Jahr der Technik zur Verf??gung.

Weitere Informationen zum Jahr der Technik:
MEDIA CONSULTA Deutschland GmbH, Alexander Behrens, Wassergasse 3,
10179 Berlin, Tel. 030-650 00-325, Fax -190, mailto:a.behrens@media-consulta.com

Ethik und Recht

Forschung

Forschung an embryonalen Stammzellen, Patente auf Gene? Wie weit geht die Freiheit der Forschung und wo liegen die gesellschaftlichen Grenzen? Die Forschung zu ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der Biowissenschaften versucht auf diese Fragen Antworten zu finden. Aufgabe einer innovationsorientierten Forschungspolitik ist es, Ethik und Fortschritt zusammenzuführen und alle Gesetzgebungsprozesse zu begleiten, die Aspekte der biowissenschaftlichen Forschung berühren. Aktuellstes Beispiel hierfür ist das Anfang Juli 2002 in Kraft getretene Gesetz zum Import embryonaler Stammzellen.


Biowissenschaften und Biomedizin sind untrennbar mit rechtlichen und ethischen Fragestellungen verbunden, die den Menschen und seine Umwelt betreffen. Es gehört daher zu den Aufgaben einer innovationsorientierten Forschungspolitik, alle nationalen und internationalen Gesetzgebungsprozesse zu begleiten, die Aspekte der biowissenschaftlichen Forschung berühren. Aktuellstes Beispiel hierfür ist das Anfang Juli 2002 in Kraft getretene Gesetz zum Import embryonaler Stammzellen.

Die öffentliche Diskussion über die Vorteile und Risiken moderner Technologien ist häufig emotional geprägt. Notwendig ist es aber, Entscheidungen auf nachvollziehbare Fakten und rationale Begründungen zu stützen. Im Hinblick auf die ethischen Aspekte fördert das BMBF daher im Rahmen der so genannten Begleitforschung Projekte zur Erforschung der ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekte biowissenschaftlicher Forschung.

Um der zunehmenden gesellschaftlichen Bedeutung der bioethischen Forschung auch im institutionellen Bereich Rechnung zu tragen, wurde 1998 mit Projektmitteln des BMBF das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) gegründet. Aufgabe des DRZE ist es, Informationen zentral verfügbar zu machen, die für eine qualifizierte ethische Urteilsbildung in Fragen der modernen Biowissenschaften und ihrer medizinischen Anwendung sowie für die Verstärkung der deutschen Präsenz in der internationalen Debatte erforderlich sind.

Eine zentrale Rolle in der Beratung der Bundesregierung zu ethischen Fragen der Forschung hat der 2001 ins Leben gerufene Nationale Ethikrat. Er erarbeitet unabhängige Stellungnahmen zu aktuellen ethischen Fragen auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften, vernetzt den wissenschaftlichen mit dem gesellschaftlichen Diskurs und beteiligt sich am internationalen Dialog.

Bulmahn will Forschungssystem umfassend modernisieren

26.01.2004 [Pressemitteilung 09/04]

Wettbewerb um Spitzenuniversit??ten startet in diesem Sommer

Im Rahmen der Innovationsoffensive der Bundesregierung hat Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn am heutigen Montag in Berlin bei dem Kongress „Deutschland. Das von morgen“ eine radikale Modernisierung des Forschungssystems angek??ndigt.

In diesem Zusammenhang bot Bulmahn den gro??en Forschungsorganisationen einen mittelfristig berechenbaren Anstieg der Mittel an und damit Planungssicherheit. Im Gegenzug erwarte sie von den Organisationen grunds??tzliche Reformen. „Wir m??ssen innerhalb der Forschungsorganisationen die Mittel st??rker im Wettbewerb vergeben“, erkl??rte die Ministerin. Nur so k??nne die Qualit??t der Forschung nachhaltig gesichert und erh??ht werden. Dar??ber hinaus sei es notwendig, Nachwuchswissenschaftlern mehr Freiraum und Mobilit??t zu erm??glichen. Bereits Mitte Februar werde sie mit den Pr??sidenten der Forschungsorganisationen das Gespr??ch ??ber entsprechende Zielvereinbarungen aufnehmen.

Es gehe in Zukunft darum, die Forschungsf??rderung auf die Technologiefelder zu fokussieren, die neue Wachstumsfelder erschlie??en und einen besonderen Beitrag zur Einl??sung gesellschaftlicher Ziele im Gesundheits- und Umweltbereich bieten. Bulmahn w??rtlich: „Die Modernisierung des Forschungssystems muss z??gig umgesetzt werden. Wir brauchen dringend mehr Geld f??r die Forschung, aber auch mehr Qualit??t f??rs Geld.“ Gerade in Zeiten knapper Mittel m??ssten Staat und Wirtschaft das Geld in die Zukunft investieren.

Bulmahn k??ndigte dar??ber hinaus den Start eines Wettbewerbs, mit dem Titel: „Brain up! Deutschland sucht seine Spitzenuniversit??ten“ f??r den Sommer dieses Jahres an. Nach einer Ausschreibung soll eine Jury aus nationalen und internationalen Expertinnen und Experten aus den eingereichten Bewerbungen in zwei Runden bis zu f??nf Spitzenuniversit??ten pr??mieren. Diese sollen dann ab dem Jahr 2006 f??r den Zeitraum von f??nf Jahren j??hrlich jeweils bis zu 50 Millionen Euro erhalten. Noch bevor die F??rderung f??r die pr??mierten Universit??ten ausl??uft, soll der Wettbewerb erneut ausgeschrieben werden. „Auf diese Weise wird eine positive Leistungsspirale in Gang gesetzt“, sagte die Ministerin. Als Kriterien f??r hervorragende Leistungen nannte Bulmahn „wissenschaftliche Exzellenz, modernes Management und eine gute Betreuung der Studierenden sowie Internationalisierung und die Zusammenarbeit mit au??eruniversit??ren Forschungseinrichtungen“. Bulmahn: „Mit dem Wettbewerb werden wir in wenigen Jahren Spitzenuniversit??ten mit internationalen Renommee erhalten“.

Bulmahn abschlie??end: „Mit der Agenda 2010 hat die Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen f??r Innovation gesetzt. Jetzt kommt es darauf an, entschieden die n??chsten Schritte zu gehen und das Klima f??r Innovation in Deutschland zu verbessern. Wir brauchen eine gemeinsame strategische Anstrengung aller Kr??fte“.

„Go East“ erfolgreich: Immer mehr Deutsche studieren an Hochschulen in Mittel-Osteuropa und den L??ndern der GUS

23.01.2004 [Pressemitteilung 08/04]

Berchem und Catenhusen ziehen Zwischenbilanz des Mobilit??tsprogramms

Immer mehr deutsche Studierende und Graduierte w??hlen f??r ihren Studienaufenthalt ein Land in Osteuropa. Das ist vor allem ein Ergebnis des seit Sommer 2002 bestehenden Mobilit??tsprogramms „Go East“. Das Programm wird vom Bundesministerium f??r Bildung und Forschung, BMBF, mit 2,5 Millionen Euro pro Jahr finanziert und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, DAAD, gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz und der Alexander von Humboldt-Stiftung betreut. Seit dem Start des Programms im Sommer 2002 konnte der DAAD bereits 1.400 Studierende und Graduierte f??rdern. Am 23. und 24. Januar treffen sich mehr als 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der TU Berlin, um eine Zwischenbilanz der erfolgreichen Initiative zu ziehen.

Der Staatssekret??r im BMBF Wolf-Michael Catenhusen erkl??rte: „Die zunehmende Attraktivit??t von Hochschulen in Mittel-Osteuropa und den L??ndern der GUS f??r unsere Studierenden und Wissenschaftler kommt genau zur richtigen Zeit. Der Beitritt der osteurop??ischen L??nder zur EU steht bevor. Ab Mai wird die Europ??ische Union 25 Mitgliedsstaaten mit rund 450 Millionen Menschen umfassen. Da kann die zunehmende Zahl der Studienaufenthalte in den ??stlichen Partnerl??ndern f??r die wissenschaftliche, aber auch f??r die wirtschaftliche Zusammenarbeit gar nicht hoch genug eingesch??tzt werden. Ost-Kompetenzen werden bereits heute verst??rkt nachgefragt“.

Das Angebot von „Go East“ richtet sich an deutsche Studierende und Graduierte aller Fachrichtungen und erstreckt sich geografisch von Mittel-Osteuropa bis Zentralasien. Angeboten werden unter anderem Sprachkurse in Samarkand, Aufbaustudieng??nge f??r Europastudien in Breslau, eine Sommerschule f??r Architektur in Riga oder f??r Geologie in Petersburg. Philologen und Osteuropawissenschaftler, Biologen, ??kologen, Architekten und Wirtschaftswissenschaftler haben ??ber einen Aufenthalt wichtige Erfahrungen sammeln und Kontakte in die jeweiligen L??nder kn??pfen k??nnen.

„Bew??hrt haben sich kurzfristige Aufenthalte, durch die deutsche Studierende einen ersten Eindruck von der Region bekommen konnten“, begr??ndet der Pr??sident des DAAD, Prof. Theodor Berchem, den Erfolg. So f??rderte „Go East“ sieben Sommerschulen mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten. „Unsere Bilanz kann sich sehen lassen, aber sie ist nur der Beginn eines Trends. F??r eine erfolgreiche, ausgewogene Austauschstrategie braucht man einen langen Atem“, so Berchem weiter. W??hlten 2001 insgesamt 4200 Deutsche mit Unterst??tzung des DAAD ein osteurop??isches Land, waren es im vergangenen Jahr schon mehr als 5000.

Catenhusen sagte weiter: „F??r deutsche Unternehmen sind Staaten in diesem Teil der Welt zu einer wichtigen Wachstumsregion geworden, die deutsche Studierende trotz des Erfolgs von „Go East“ bisher immer noch zu wenig f??r sich entdeckt haben. In vielen dieser L??nder werden Wissenschaft und Forschung auf hohem Niveau betrieben. Zahlreiche Hochschulen haben ihre Curricula modernisiert und Strukturen geschaffen, die ausl??ndischen Studierenden und Graduierten sehr gute Lern- und Forschungsbedingungen sowie eine Anrechnung nach dem europ??ischen Leistungspunktesystem ECTS erm??glichen. Sprachliche Barrieren werden zunehmend abgebaut, da an vielen Hochschulen deutsch- oder englischsprachige Studieng??nge existieren“.

Berchem und Catenhusen appellierten gemeinsam an die jungen Menschen in Deutschland, die Chancen der EU-Erweiterung zu nutzen und ihr Wissen durch Aufenthalte bei unseren ??stlichen Partnern zu mehren: „Dies wird nicht nur dem europ??ischen Einigungsprozess n??tzen, sondern auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erh??hen!“

Weitere Informationen zur Initiative „Go East“ erhalten Sie [hier].

Ersatz von Tierversuchen

Forschung

Der BMBF-Schwerpunkt „Ersatzmethoden zum Tierversuch“ ist in seiner Art weltweit einmalig und stellt die finanziell umfangreichste sowie zeitlich längste Förderung auf diesem Gebiet dar. Innerhalb von 20 Jahren sind mit bislang rund 70 Mio. € insgesamt über 230 Projekte finanziert worden. Diese Anstrengungen haben die Zahl der für die Forschung benötigten Versuchstiere deutlich reduziert. Auch in Zukunft fördert das BMBF Projekte zum Ersatz von Tierversuchen.


Jeder Mensch, der mit Tieren umgeht, ist nach dem Tierschutzgesetz verpflichtet, deren Leben und Wohlbefinden zu schützen. Er darf ihnen nicht ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Nur wenn nach diesem Grundsatz gehandelt wird, ist der Umgang mit Versuchstieren ethisch vertretbar. Insbesondere müssen die Zahl der Tierversuche und die Belastung der Tiere auf das unerlässliche Maß beschränkt werden. Auf politischer Ebene können durch die weitere Harmonisierung internationaler Regelungen, die gegenseitige Anerkennung von Prüfvorschriften und andere Bemühungen hunderttausende von Tierversuchen überflüssig werden. Zuverlässige wie leistungsfähige Ersatz- und Ergänzungsmethoden bilden – neben rechtlich klar geregelten, unabhängigen Prüf- und Genehmigungsverfahren für Tierversuche – die entscheidende Voraussetzung zur weiteren Verringerung des Einsatzes von Versuchstieren.

In Deutschland werden dazu seit Jahren beträchtliche Anstrengungen unternommen. Mit verschiedenen Programmen fördern Bund, Länder, private Stiftungen und Initiativen die Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen. 

Das BMBF unterstützt bereits seit 1980 Forschungsprojekte, die die Entwicklung von Methoden zum Ersatz beziehungsweise zur Vermeidung von Tierversuchen zum Ziel haben. Der BMBF-Schwerpunkt „Ersatzmethoden zum Tierversuch“ ist in seiner Art weltweit einmalig und stellt die finanziell umfangreichste sowie zeitlich längste Förderung auf diesem Gebiet dar. Innerhalb von 20 Jahren sind mit bislang rund 70 Mio. € insgesamt über 230 Projekte finanziert worden.

In den vergangenen Jahren konnten zahlreiche Ergebnisse von Projekten in Zusammenarbeit von öffentlichen Forschungseinrichtungen, der Industrie und den Zulassungsbehörden umgesetzt werden. Das führte in den letzten zehn Jahren zur Reduzierung der Zahl der jährlich benötigten Versuchstiere um rund eine Million. In absehbarer Zeit werden jedoch nicht alle Versuche am Tier vollständig ersetzt werden können. Deswegen müssen die Anstrengungen mit aller Kraft fortgesetzt werden, Test- und Untersuchungsmethoden an nicht-schmerzfähigen Systemen beziehungsweise weniger belastende Verfahren anstelle von bisher verwendeten Tierversuchen zu erforschen, abzusichern und in eine möglichst breite Anwendung zu überführen. Das BMBF fördert auch künftig solche Aktivitäten im Rahmen des Biotechnologie-Programms.

Pressedienst – Pressemitteilungen Februar 2005

  • 18.02.2005 [040/2005]

    Bundesforschungsministerin begr????t klares Votum f??r Spitzenwettbewerb und Pakt f??r die Forschung

    [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1391.php)

  • 18.02.2005 [039/2005]

    Bundesrat gibt Gr??nes Licht f??r umfassendste Reform der beruflichen Bildung

    Bulmahn: „Zukunftsf??higkeit der dualen Ausbildung gesichert“ [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1390.php)

  • 17.02.2005 [038/2005]

    HIS-Studie: Anteil der Studienabbrecher steigt leicht auf 25 Prozent

    Bulmahn: „Mit Hochschulreform in Zukunft mehr Abschl??sse“ [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1389.php)

  • 16.02.2005 [037/2005]

    Bulmahn: „HALO erschlie??t neue Dimensionen der Atmosph??renforschung“

    In Europa einmaliges Forschungsflugzeug kann 2008 starten [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1387.php)

  • 16.02.2005 [036/2005]

    Mehr Chancengleichheit durch die gro??e BAf??G-Reform

    Immer mehr junge Leute entscheiden sich f??r ein Studium [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1386.php)

  • 15.02.2005 [035/2005]

    Interesse an Weiterbildung gro?? – Beteiligung an Angeboten aber r??ckl??ufig

    „Berichtssystem Weiterbildung 2003“ vorgelegt [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1385.php)

  • 14.02.2005 [034/2005]

    Neue Brosch??re des BMBF: „Duale Ausbildung in innovativen Technologienfeldern“

    Ausbildung in Hightech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen lohnt sich [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1384.php)

  • 13.02.2005 [033/2005]

    Start der st??rksten europ??ischen Ariane-Rakete erfolgreich

    Bulmahn: „Deutsche Wirtschaft profitiert von Ariane-Progamm“ [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1383.php)

  • 11.02.2005 [032/2005]

    Europas erster Magnetresonanztomograph in Magdeburg in Betrieb genommen – neue Wege der Therapie und Diagnostik

    Kasparick: „Forschungslandschaft in Sachsen-Anhalt steigt damit zur Weltspitze auf“ [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1382.php)

  • 11.02.2005 [031/2005]

    Ministerinnen pr??sentieren den Nationalen Bologna-Bericht 2004 in Kiel

    Bulmahn und Erdsiek-Rave: Mehr als ein Viertel aller Studieng??nge in Deutschland auf Bachelor und Master umgestellt [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1381.php)

  • 11.02.2005 [028/2005]

    Bauteile f??r Rolls Royce kommen aus Sachsen-Anhalt

    Kasparick: „BMBF-Innovationsf??rderung gibt Impulse f??r Aufbau Ost“ [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1380.php)

  • 09.02.2005 [030/2005]

    Computerspiel soll bei Berufswahl helfen

    Joblab f??r Ausbildungsberufe und Studium erscheinen [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1379.php)

  • 08.02.2005 [029/2005]

    Erster Tag der Gesundheitsforschung am 20. Februar 2005:

    BMBF unterst??tzt bundesweite Initiative der Wissenschaftsorganisationen [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1378.php)

  • 07.02.2005 [027/2005]

    Bulmahn und Fursenko planen strategische Partnerschaft in Bildung und Forschung

    [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1377.php)

  • 03.02.2005 [026/2005]

    Bund und L??nder investieren 12,5 Millionen Euro in Bildungsprogramm f??r Migranten

    Bulmahn: „Kinder mit Migrationshintergrund richtig f??rdern“ [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1376.php)

  • 02.02.2005 [025/2005]

    Neue Ausgabe des Newsletters „Forschung konkret“

    Ergebnisse der BMBF F??rderung von Medizin bis Mobilkommunikation [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1375.php)

  • 02.02.2005 [024/2005]

    Gesund bleiben durch Pr??vention

    BMBF f??rdert 15 Forschungsprojekte mit vier Millionen Euro [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1374.php)

  • 01.02.2005 [023/2005]

    BMBF f??rdert Entwicklung innovativer Automobil-Antriebe

    Erstes Projekt mit 3,6 Millionen Euro gestartet “ Positionspapier ver??ffentlicht [mehr…]
    (URL: http://www.bmbf.de/press/1373.php)

 

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