BMBF st??rkt Medikamentenforschung

30.10.2003 [Pressemitteilung 199/03]

Neues Institutsgeb??ude f??r Biophysiker des MPI in Frankfurt er??ffnet

Das Bundesministerium f??r Bildung und Forschung (BMBF) setzt weiter auf Schl??sseltechnologien. Anl??sslich der Er??ffnung eines vom BMBF mitfinanzierten Neubaus des Max-Planck-Institutes (MPI) f??r Biophysik in Frankfurt hob Staatssekret??r Wolf-Michael Catenhusen die Bedeutung der Biophysik f??r Erkenntnisse in den Lebenswissenschaften hervor. „Frankfurt wird immer st??rker zum weltweiten Zentrum f??r Medikamentenforschung“, sagte Catenhusen. Von den rund 36 Millionen Euro, die der Neubau kostet, tr??gt der Bund mehr als 10 Millionen Euro.

Das MPI f??r Biophysik hat sich in der Struktur- und Funktionsanalyse von Membranproteinen einen internationalen Ruf erworben. Diese Eiwei??e sind entscheidend f??r die Entwicklung medizinischer Wirkstoffe. Die meisten Medikamente wirken prim??r auf der Basis von Membranproteinen. Der Direktor des MPI, Professor Hartmut Michel, erhielt 1988 den Nobelpreis f??r Chemie.

Mit dem neuen Institutsgeb??ude werde die exzellente Grundlagenforschung des Max-Planck-Institutes gest??rkt und die gute Zusammenarbeit mit der Johann-Wolfgang von Goethe Universit??t Frankfurt und anderen Partnern aus Forschung und Wirtschaft in der Region weiter gef??rdert, sagte Catenhusen. Dabei lobte der Staatssekret??r vor allem die gute Nachwuchsf??rderung. In Kooperation mit dem MPI f??r Hirnforschung und der
Goethe-Universit??t werden derzeit 18 Doktoranden unterschiedlicher Nationalit??t auf dem Gebiet der Struktur- und Funktionsanalyse von Membranproteinen ausgebildet.

Das MPI f??r Biophysik wird wie alle Institute der
Max-Planck-Gesellschaft zur H??lfte vom Bund getragen. Der Bundeszuschuss betrug 2002 mehr als 12 Millionen Euro. Dar??ber hinaus finanziert das BMBF zusammen mit Partnern aus der Wirtschaft, unter anderem der Pharma-Firma Aventis, ein Forschungsprojekt zur Proteomforschung mit weiteren 2,3 Millionen Euro.