Hochschul- und Wissenschaftsprogramm (HWP) – Nachfolgeaktivitäten zum Hochschulsonderprogramm HSP III

Bildung

Die Regierungschefs von Bund und Ländern haben am 16. Dezember 1999 eine Bund-Länder-Vereinbarung zur „Förderung der Weiterentwicklung von Hochschule und Wissenschaft sowie Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“ unterzeichnet. Bund und Länder haben damit die Grundlage für das neue Hochschul- und Wissenschaftsprogramm (HWP) geschaffen.


Mit dem HWP setzen Bund und Länder im Anschluss an das 2000 ausgelaufene Hochschulprogramm III (HSP III) die gemeinsamen Anstrengungen zur Stärkung der Leistungsfähigkeit des deutschen Hochschulsystems, der internationalen Attraktivität und der Wettbewerbsfähigkeit des Studienstandorts Deutschland fort. Grundlage ist die Vereinbarung der Regierungschefs von Bund und Ländern vom 16. Dezember 1999 zur „Förderung der Weiterentwicklung von Hochschule und Wissenschaft sowie der Realisierung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“. Das Programm ist auf eine Laufzeit von zweimal drei Jahren bis 2006 ausgerichtet.

Sechs neue Fachprogramme dienen der Förderung 

  • der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre
  • der Entwicklung von Fachhochschulen,
  • innovativer Forschungsstrukturen in den neuen Ländern und Berlin
  • strukturelle Innovationen im Hochschulbereich,
  • der Entwicklung Neuer Medien für die Anwendung in der Lehre an Hochschulen und 
  • der Entwicklung von Graduiertenstudiengängen.

Das 2001 gestartete Programm steht unter dem Leitprinzip der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre. In Ergänzung zum Fachprogramm zur Förderung der Chancengleichheit streben Bund und Länder eine Beteiligung von Frauen bei personenbezogenen Programmteilen in Höhe von 40 % an.

Nach einer positiven Zwischenevaluation im Jahre 202 haben die Regierungschefs von Bund und Ländern die Fortsetzung des HWP von 2004 mit geringfügigen Ergänzungen bis Ende 2006 beschlossen.

Die sechs Fachprogramme wurden von 2001 bis 2003 mit insgesamt 497 Mio. Euro gefördert (davon 287,50 Mio. Euro vom Bund). Für die Jahre 2004 bis 2006 haben Bund und Länder ein Fördervolumen von insgesamt 510 Mio. Euro (davon rd. 302 Mio. Euro vom Bund) vereinbart.