Anerkannte Ausbildungsberufe

Ausbildung

Insgesamt gibt es rund 345 staatlich anerkannten Ausbildungsberufe. Die Ausbildungsdauer in diesen Berufen beträgt in der Regel zwei oder drei Jahre. Zwei Drittel der Jugendlichen beginnen eine Ausbildung im dualen System der Berufsausbildung, an deren Ende eine staatliche Prüfung steht.


Mit dem Begriff anerkannter Ausbildungsberuf werden Ausbildungsgänge bezeichnet, die auf der Grundlage von § 25 Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. § 25 Handwerksordnung (HwO) durch Ausbildungsordnungen bundeseinheitlich geregelt sind. Dabei stellt das BBiG auf Berufe ab, die in Gewerbebetrieben oder entsprechenden Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung sowie der freien Berufe ausgeübt werden, also auf Facharbeiter- oder Fachangestelltenberufe. Die Ausbildung in diesen Berufen erfolgt „dual“, d. h. kombiniert als betriebliche und schulische Berufsausbildung, wobei der Schwerpunkt auf der betrieblichen Ausbildung liegt.

Die Ausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen dient hauptsächlich der Erstausbildung Jugendlicher. Sie hat das Ziel, ihnen dauerhafte Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen. Andererseits soll sie den Betrieben langfristig einsetzbare Fachkräfte zur Verfügung stellen.

Anerkannte Ausbildungsberufe erlauben die Berufsausbildung von Jugendlichen unter 18 Jahren. In Deutschland beginnen daher ca. 2/3 aller Jugendlichen nach der Schule ihre Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Der Zugang zu dieser Ausbildung ist formal an keinen bestimmten Schulabschluss gebunden. Die Auszubildenden erhalten eine Ausbildungsvergütung.

Eine Übersicht über neue und modernisierte Ausbildungsberufe finden sie hier.

So entstehen Ausbildungsberufe. Eine Informationsbroschüre des BiBB.

Berufsberatung

An der Schwelle zwischen Schule und Arbeitsleben stellen sich viele Fragen: Was ist die richtige Beschäftigung für mich? Welchen Beruf will ich erlernen? Welche Voraussetzungen muss ich dafür mitbringen? Und: Was erwartet mich im Beruf? Die Antworten auf diese Fragen hängen von einer Fülle von Faktoren ab. Dazu gehören individuelle Besonderheiten genauso wie die regionale Lage am Wohn- oder Beschäftigungsort. Informationen über das regionale Angebot an Ausbildungsplätzen erteilen die örtlichen Arbeitsämter. Dort sitzt auch der Berater, der für die Berufsberatung zuständig ist. Wer noch nicht sofort zum Berufsberater des örtlichen Arbeitsamtes gehen will, kann unter diesen Internet-Adressen schon eine ganze Menge an Informationen erhalten:

http://www.berufswahl.de/ 
http://www.arbeitsagentur.de/