Mit Ausbildung und Beruf fit für die Zukunft

Ausbildung

Gesucht werden gut ausgebildete Fachkräfte, die sich den beruflichen Herausforderungen der Branchen stellen. In der Berufswelt sind zunehmend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Gespür für wirtschaftliche Zusammenhänge, Teamfähigkeit und Handlungskompetenzen gefragt. Eine gute berufliche Qualifikation wird heute erst recht zum Eintrittsticket in den Arbeitsmarkt.


Etwa zwei Drittel aller Jugendlichen in Deutschland qualifizieren sich im dualen System der Berufsausbildung.  Dual deshalb, weil die Berufsausbildung sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule stattfindet. Im Betrieb erhält der Auszubildende eine überwiegend praktische Ausbildung. In der Berufsschule wird die betriebliche Ausbildung durch einen theoretischen Unterricht ergänzt. Grundlagen dafür sind die gegenwärtig rund 350 Ausbildungsordnungen für staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Sie sind die rechtliche Grundlage für die konkrete Durchführung der betrieblichen Berufsausbildung.

Die zunehmende Globalisierung und der fortlaufende Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft führen dazu, dass sich die Qualifikationsanforderungen an Fachkräfte stetig verändern. Deshalb müssen Ausbildungsordnungen bestehender Berufe auf den neuesten Stand gebracht sowie neue Ausbildungsberufe geschaffen werden, die neue Tätigkeitsfelder erschließen.

Das Ausbildungsangebot der Betriebe wird unterstützt durch überbetriebliche Lehrgänge und zusätzliche Qualifikationsangebote. Neue Entwicklungen in der Arbeitswelt führen dazu, dass Ausbildungsordnungen auf den neuesten Stand gebracht sowie neue Ausbildungsberufe geschaffen werden, die neue Tätigkeitsfelder erschließen. Im dualen System der beruflichen Ausbildung wird auf diese Weise gezielt qualifiziert und gefördert.

Die berufliche Ausbildung ist außerdem ein Einstieg in eine Karriere, die mit der Lehre nicht beendet ist. In der beruflichen Weiterbildung führt der Weg bis zum Meisterbrief. Neu ist ein Qualifizierungsweg, der über berufsbegleitende Fortbildungen bis zu einem Master-Abschluß an einer Hochschule führen kann. Das BMBF hat diesen neuen Weg „vom Azubi zum Master“ mit Arbeitgebern und Gewerkschaften der IT-Branche geebnet. In einem reformierten und durchlässigen Bildungssystem hat deshalb Ausbildung wieder Zukunft.

Berufsberatung

An der Schwelle zwischen Schule und Arbeitsleben stellen sich viele Fragen: Was ist die richtige Beschäftigung für mich? Welchen Beruf will ich erlernen? Welche Voraussetzungen muss ich dafür mitbringen? Und: Was erwartet mich im Beruf? Die Antworten auf diese Fragen hängen von einer Fülle von Faktoren ab. Dazu gehören individuelle Besonderheiten genauso wie die regionale Lage am Wohn- oder Beschäftigungsort. Informationen über das regionale Angebot an Ausbildungsplätzen erteilen die örtlichen Arbeitsämter. Dort sitzt auch der Berater, der für die Berufsberatung zuständig ist. Wer noch nicht sofort zum Berufsberater des örtlichen Arbeitsamtes gehen will, kann unter diesen Internet-Adressen schon eine ganze Menge an Informationen erhalten:

www.berufswahl.de 
www.arbeitsagentur.de


  • Ausbildung

    Berufsbildungsbericht 2004

    Der Berufsbildungsbericht 2004 zeigt die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt im Jahr 2003. Danach erhalten immer weniger Jugendliche eine betriebliche Ausbildung – eine besorgniserregende Entwicklung. Konnte 2001 und 2002 noch die Lehrstellenlücke primär durch zusätzliche öffentlich finanzierte Ausbildungsplätze geschlossen werden, ist im Ausbildungsjahr 2003 das betriebliche Angebot weiter zurückgegangen, nunmehr zum vierten Mal in Folge. Deutschland droht ohne ausreichende Ausbildung bis zum Jahr 2015 ein enormer Fachkräftemangel von bis zu 3,5 Millionen unter den 30- bis 45-Jährigen.
    [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/1896.php)
  • Ausbildung

    Information zur Aussetzung der Anwendung der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO)

    Wer ausbilden will, muss seit Mitte 2003 keine Ausbilder-Eignungsprüfung mehr absolviert haben. In einer Probephase bis 2008 soll die Ausbildung in den Betrieben durch das Aussetzen von Vorschriften erleichtert werden. Die Aufgabe der Kammern, über die Qualität der Ausbildung zu wachen, ist davon unberührt. Auch im Handwerk wurden Regelungen zur Ausbildung in 2003 erleichtert. Die neuen Regelungen finden Sie hier in einer Übersicht.
    [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/1652.php)

  • Ausbildung

    „AusbildungPlus“ – Zusatzqualifikation in der Ausbildung

    Wo kann man gleichzeitig studieren und einen Beruf lernen? Wo kann ich als Azubi noch einen EDV-Kurs besuchen oder Englisch lernen? In der aktuellen Datenbank „AusbildungPlus“ lassen sich die verfügbaren Angebote umfassend recherchieren. Denn Zusatzqualifikationen zahlen sich auf dem Arbeitsmarkt aus.
    [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/399.php)
  • Ausbildung

    Aus- und Fortbildungsverordnungen

    Aus- und Fortbildung in anerkannten Berufen werden von der Bundesregierung bundesweit einheitlich geregelt. An der Erarbeitung und Weiterentwicklung von Ausbildungsordnungen sowie an ihrer Abstimmung mit den Rahmenlehrplänen der Kultusministerkonferenz sind von Arbeitgebern und Gewerkschaften benannte Sachverständige und Vertreter der Berufsschulen beteiligt. Die Fortbildungsverordnung des im Jahr 2002 eingeführten IT-Weiterbildungssystems ist ein methodischer und systematischer Neubeginn für die Qualifizierung von IT-Fachleuten, der mit der Branche entwickelt wurde.
    [mehr…] (URL: http://www.bmbf.de/de/561.php)