Wissenschaft im Dialog

Forschung

Was in Deutschland geforscht, erfunden und entwickelt wird, geht uns alle an. Deshalb ist es wichtig, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit den Menschen darüber sprechen, was sie in ihren Labors und Büros tun. Seit vier Jahren bildet die Initiative „Wissenschaft im Dialog“ die Möglichkeit für den Austausch mit einer breiten Öffentlichkeit. Die Bürgerinnen und Bürger sollen nämlich nicht nur informiert werden; auch ihre Meinung ist gefragt. In den Veranstaltungen des jeweiligen Wissenschaftsjahres will die Wissenschaft die Menschen zum Staunen bringen und Neugier wecken. Diesjähriges Wissenschaftsthema ist die Faszination Technik


Im Mai 1999 haben die führenden Wissenschaftsorganisationen auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beschlossen, aktiv und gemeinschaftlich den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft zu verstärken. Auf Basis eines gemeinsamen Memorandums wurde die Initiative „Wissenschaft im Dialog“ gegründet. Die Mitgliedsorganisationen von WiD haben sich dazu verpflichtet, den Dialog mit der Öffentlichkeit zu suchen und Forscherinnen und Forscher dabei zu unterstützen.

WiD etabliert in Deutschland den Prozess des Public Understanding of Science and Humanities (PUSH), den es in anderen Ländern bereits seit längerem gibt: Großbritannien hat die „National Science Week“ und Frankreich die „Fête de la Science“. Ziel des Prozesses ist, dass Gesellschaft und Wissenschaft ein gemeinsames Verständnis für ihre Belange und Interessen entwickeln. Dazu gehört auch, kontrovers diskutierte Themen aufzugreifen, um dem Einzelnen eine Meinungsbildung in komplexen gesellschaftsrelevanten Fragen zu ermöglichen.

In Deutschland wird seit 2000 jedes Jahr eine neue Wissenschaft ins Zentrum der Vermittlung gestellt und mit vielfältigen Aktionen begleitet. War im Jahre 2000 die Physik das Toppthema, ging es 2001 um die Lebenswissenschaften und 2002 um die Geowissenschaften. 2003 folgte dann das „Jahr der Chemie“. Das Jahr 2004 ist zum „Jahr der Technik“ ausgerufen worden. Für 2005 wird das „Einstein-Jahr“ vorbereitet.


  • Innovation

    Das Einsteinjahr 2005

    Seit dem 2. Februar schmücken Zitate von Albert Einstein das Bundeskanzleramt und die Schweizer Botschaft. Fassadenkletterer seilten sich aus 36 Metern Höhe ab und enthüllten dabei das Zitat. Mit diesen und anderen Aktionen feiert Deutschland 2005 das „Einsteinjahr“. Anlass dafür sind der 100. Geburtstag der Relativitätstheorie und der 50. Todestag des weltberühmten Wissenschaftlers. Das Einsteinjahr 2005 ist eine gemeinsame Initiative von Bundesregierung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Ausgerichtet und koordiniert wird das Einsteinjahr 2005 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Initiative Wissenschaft im Dialog.
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  • Innovation

    Das Jahr der Technik 2004

    Technik ist Teil unseres Lebens und begleitet uns im Alltag. Technik ist Teil von Produkten und Grundlage für effiziente Produktionsverfahren. Technik ist aber auch das Funktionieren komplexer Gerätschaften, die von Menschen entwickelt und gebaut werden. Das Jahr der Technik will das Verständnis für und die Faszination an Technik vertiefen und so Orientierung geben in einer technisierten Welt.
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  • Forschung

    Das Jahr der Chemie 2003

    Das Jahr der Chemie 2003 bot die Gelegenheit, die Faszination und Bedeutung der Chemie kennen zu lernen. Anlass war der 200. Geburtstag des weltweit bekanntesten deutschen Chemikers, Justus Liebig.
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  • Forschung

    Das Jahr der Geowissenschaften 2002

    Was hält die Welt im Innersten zusammen? In welcher Wechselwirkung stehen die Ozeane und die Polarregionen, das Klima und unsere Lebenswelt zueinander? Themen wie diesen widmete sich das Jahr der Geowissenschaften 2002.
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  • Forschung

    Das Jahr der Lebenswissenschaften 2001

    Fortschritte in Medizin und Gentechnik beeinflussen unsere gesellschaftliche Entwicklung und unser Verhältnis zur Natur. Die Lebenswissenschaften werden gravierende Veränderungen in Wirtschaft, Medizin, Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt bewirken. Mit dem Jahr der Lebenswissenschaften wurde der Dialog zwischen Wissenschaftlern und der interessierten Öffentlichkeit gefördert, um die Ziele von Wissenschaft und Politik zu diskutieren und Forschungsergebnisse transparent zu machen.
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